Marktrückblick auf KW 8

Marktumfeld und Credit:

Nachdem die PMI-Daten in den vergangenen Monaten weitgehend enttäuschten, könnte sich nun ein Ende des Slowdowns anbahnen. Der Composite-Indikator für die Eurozone lag oberhalb der Erwartungen. Dies ist in erster Linie auf die starke Services-Komponente zurückzuführen. Manufacturing fiel erneut etwas schwächer aus. Vor allem Frankreich und Deutschland zeigten einen Rebound. Die „ZEW Survey Expectations“ der Eurozone lagen ebenso oberhalb der Vorperiode. Italien lieferte schwache „Industrial Sales“ und „Industrial Orders“. Japan berichtete ein schwaches „Manufacturing PMI“. In Großbritannien fielen die „Retail Sales“ überraschend positiv aus. Die Arbeitslosenrate entsprach den Umfragen. Die PMI-Daten der USA waren ebenfalls geteilt: Die Services-Komponente überraschte positiv, die Manufacturing-Komponente lag hinter den Umfragen. Der Rückgang fiel stärker aus als aus den Umfragen zu entnehmen war. Das Sentiment präsentierte sich besser: Das „University of Michigan Sentiment“ lag oberhalb der Erwartungen.

In Summe führten die Datenveröffentlichungen erneut zu einer leichten Verschlechterung des „KCM Fundamental Score“. Die Eurozone blieb unverändert. Auslöser waren weitgehend die Vereinigten Staaten: Das schwächere „Manufacturing PMI“ und die besseren Sentiment-Daten hielten sich die Waage, aber schwächere Industrieproduktionszahlen führte dazu, dass die Region etwas in den negativen Bereich rückte. Großbritannien verbesserte sich aufgrund der „Retail Sales“. Dies konnte jedoch auch keinen positiven Einfluss üben, da die schwächeren PMI-Daten Japans ebenso negativen Einfluss übten.

Bei der Währungsentwicklung sticht die schwache Performance der Schwedischen Krone ins Auge. Einen Beitrag hierzu leisteten die schwachen Inflationsdaten Schwedens. Dies spiegelte sich auch in Rückgängen der Renditen von Staatsanleihen wider. In Summe kam es zu leichten Anstiegen der Renditen. Spanische Risikoprämien kamen wieder etwas zurück, nachdem es nach der Ankündigung von Neuwahlen zu Ausweitungen kam. Italien ist weiterhin durch ein Auf und Ab geprägt. In den Vereinigten Staaten kam es ebenfalls zu Anstiegen der Renditen über die ganze Kurve hinweg.

Die Aktienmärkte performten erneut positiv. Die Märkte stehen derzeit zwischen „Trade Optimism“ und „Soft Economic Data“. Rund um die Verhandlungen zwischen den USA und China im Zusammenhang mit dem Handelskonflikt wird bereits viel Positives eingepreist.

Zu Credit: Sowohl CDS- als auch Cash-Indizes performten sehr gut. Allen voran lag High-Beta-Credit (Euro-HY und USD-HY). Die Volatilität (VIX Index) war erneut rückläufig und befindet sich wieder auf Niveaus des Sommers des Vorjahres.

Transaktionen und Performance:

Die Performance war sehr gut. Die Fonds lagen mehrheitlich vor den Vergleichswerten. Die kürzere Duration war vorteilhaft. Die Aktienfonds blieben etwas hinter der Benchmark. Die anhaltende Erholung der Credit-Märkte trug ebenfalls dazu bei.